Was zeichnet einen professionellen Businessplan aus?

Aufbau und Inhalt eines individuellen, erfolgreichen Businessplans

Ein Null-acht-fünfzehn-Plan ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt, denn die Erstellung eines Businessplans ist kein Dokument, das der Existenzgründer oder Unternehmer ganz einfach von einer Vorlage abschreiben kann.

Schließlich geht es in der Regel um ein einzigartiges Vorhaben, welches von existenzieller Bedeutung für den Existenzgründer bzw. für den Unternehmer ist. Branchenbezogene Vorlagen helfen grundsätzlich wenig weiter, weil die Einzigartigkeit guter Geschäftsideen einer individuellen Beschreibung bedarf und dies ist schließlich die eigentliche Zweckbestimmung des Businessplans.

Wählen Sie zu Beginn Ihrer Arbeiten die Themen und Inhalte des Businessplans sorgfältig aus. Denn in erster Linie müssen Sie persönlich davon überzeugt sein, dass Ihre Vorstellungen am Ende zu einem erfolgreichen Ergebnis führen.

Danach ist Überzeugungsarbeit gefragt, um das aus Ihrer Sicht tragfähige Unternehmenskonzept Gesellschaftern, Banken oder anderen Beteiligten näher zu bringen.

Bevor Sie sich an den beschreibenden Teil des Businessplans heranwagen, der je nach Vorhaben Tage oder Wochen in Anspruch nehmen kann, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, ob sich das Vorhaben am Markt behaupten kann. Hierzu sind bestimmte betriebswirtschaftliche Betrachtungen (Berechnungen) unbedingt erforderlich.

Sie müssen ermitteln welche Aufwendungen zu Beginn auf Sie zukommen. Welche fortlaufenden Kosten Sie erwarten und mit welchen Mitteln Sie Ihr Projekt finanzieren können. Insbesondere im Falle einer Fremdfinanzierung müssen Sie darauf achten, ob Sie Kapitaldienste zu jeder Zeit bedienen können bzw. ob Ihre Liquidität zu jedem Zeitpunkt ausreicht, um das Vorhaben dauerhaft und nachhaltig zu realisieren.

Chancen und Risiken

Existenzgründer bzw. Unternehmer, die ein Vorhaben mit hohem Finanzierungsbedarf planen, müssen die Chancen und Risiken ihrer Aktionen rechtzeitig und realistisch einschätzen.

Bei der Geschäfts- und Unternehmensplanung geht es nicht ausschließlich darum, finanzkräftige Partner, Banken oder Risikokapitalgeber von einem möglicherweise tragfähigen oder gewinnbringenden Vorhaben zu überzeugen.

Vielmehr sollte eine differenzierte Betrachtung und Weiterentwicklung der Ideen und Visionen am Ende zu einem Ergebnis führen, das dem Existenzgründer oder dem Unternehmen eine glasklare Entscheidung für oder gegen die Durchführung des Vorhabens ermöglicht.

Die vielen Stunden, Tage oder Wochen, die Sie für einen umfassenden Businessplan aufwenden, müssen sich am Ende auszahlen.

Letztlich sind es vorwiegend existenzielle Betrachtungsweisen, die für oder gegen ein Vorhaben sprechen. Deshalb ist eine Vorausschau hinsichtlich der Rentabilität und Liquidität über einen Planungshorizont von drei bis fünf Jahren, noch vor Erstellung eines aufwendigen Businessplans dringend zu empfehlen.

Danach entscheiden Sie sich anhand des Ergebnisses entweder für PRO, dann können Sie Ihr Vorhaben mit gutem Gewissen vertreten und das erforderliche Vertrauen gegenüber Ihren Geschäftspartnern vermitteln oder Sie entscheiden sich dagegen und ersparen sich am Ende den wirklich großen Arbeitsaufwand, viel Geld und vor allem vermeidbaren Ärger mit Partnern, die sich möglicherweise blind auf Sie verlassen.

Fazit: Ganz am Anfang, noch bevor Sie mit dem beschreibenden Teil des Businessplans beginnen, steht die sorgfältige Analyse der Tragfähigkeit Ihres Vorhabens und dabei sollten Sie wirklich alle relevanten Faktoren in Ihre Berechnungen einbeziehen. Dabei kann Ihnen eine professionelle Software beste Dienste leisten.




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